Bessere Beschilderung der Notaufnahme wünschenswert

Traditionelles Volksfestfrühschoppen mit Kreisrat Peter Betz

Kreisvorsitzender Günter Müller, Kreisrat Peter Betz und die JFW
21.08.2016 – 

Zum traditionellen Volksfestfrühschoppen konnten die Jungen Freien Wähler Neumarkt heuer den Freie Wähler Kreisrat Peter Betz aus Seubersdorf als Referent begrüßen. Nach den Grußworten des Kreisvorsitzenden Günter Müller gab Betz einen Überblick über die aktuellen Themen im Landkreis Neumarkt. Von der Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Schwandorf bezüglich der Müllverwertung über eine mögliche Eingliederung des Parsberger Krankenhauses in das Klinikum Neumarkt bis hin zum Thema Ganzjahresbad in Neumarkt diskutierten die Anwesenden über „Themen, die jeden von uns betreffen“, so Kreisrat und JFW Vorsitzender Matthias Penkala. Besonders im Fokus stand die finanzielle Situation der Gemeinden und des Landkreises, so sei die Kreisumlage mit 39,5 % eine der niedrigsten in ganz Bayern. Erfreut zeigte sich Betz darüber, dass vor allem in die Förderung von Familien und Jugend investiert würde, dies beträfe Tageseinrichtungen, Betreuungshelfer und Vollzeitpflegestellen. Auch die Kosten für minderjährige unbegleitete Geflüchtete werden dem Jugendamt grundsätzlich in vollem Umfang vom Bezirk Oberpfalz erstattet. Im Zuge der Diskussion um das Neumarkter Klinikum wurde von Seiten der Nachwuchspolitiker die noch verbesserungswürdige Beschilderung der neu strukturierten Notaufnahme ins Spiel gebracht, so ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, zu welcher Tageszeit man den Haupteingang oder den Eingang über die Notaufnahme wählen muss. Durch eine geringe Investition in eine deutlich hervorgehobene Beschilderung im Straßenraum könnte hier schnell und einfach Abhilfe geschaffen werden. Am Ende der Veranstaltung appellierte Kreisrat Betz an die jungen Heranwachsenden sich den Themen zu stellen und aktiv die Politik vor Ort mitzugestalten, insbesondere durch die Übernahme von Ämtern und eine Mitwirkung im Gemeinde-oder Kreisrat. „Vor allem im Kreistag werden Allgemeinbildung und Persönlichkeitsentwicklung in besonders hohem Maße gefördert“, so Betz abschließend.